---the art of roots and groove--- TAXIM RECORDS
Zero
Zero - die legendäre Westcoast-Band mit ihrer ganz eigenen, rein instrumentalen Mischung aus Rock, Blues, Jazz, Fusion und Funk - kreierte ab Mitte der 80er Jahre ein völlig neues Rock-Statement ihrer Zeit, das bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Im Gegenteil: NOTHIN' GOES HERE, ein lange nicht erhältlich gewesenes Album dieser Gruppe und ZERO BLUES, eine Platte mit per dato unveröffentlichtem Material, fesseln durch zeitlose, musikalische Kommunikation besonderer Intensität, ausdrucksstärker als alle Worte: mal euphorisch, mal lyrisch, immer spannend!
Diese besonderen Juwele aus den Jahren 1990 und 1991, Vorläufer der heutigen Jam-Rock-Euphorie, werden jetzt als Teil der Reihe "Desert Island Classics" mit ausgewählten Preziosen der Rockgeschichte von TAXIM wieder bzw. erstmals veröffentlicht.
Eingeweihte, die den Namen Zero hören, denken sofort an Steve Kimock. Kimock ist wohl einer der "unbesungensten" Gitarrenhelden der Rockgeschichte, und Zero war seine Band von 1984 bis in die späten Neunziger hinein. Unabhängig von der Dauerbrenner-Diskussion um die legitime Nachfolge von Jerry Garcia, gelten Steve Kimock und Zero als eine besondere Institution der Bay Area-Szene in Nordcalifornien.
Steve Kimock selbst stammt ursprünglich aus Philadelphia und ging Mitte der siebziger Jahre in die Bay Area, um dort mit den Goodman Brothers zu spielen. Als er in Californien ankam, war der Sound von Kimock bereits fertig - laidback, fett und äußerst melodiös. Kimock verfeinerte ihn im Laufe der Zeit immer mehr und wurde bald - als Teil der kurzlebigen Heart of Gold Band von Keith und Donna Godchaux (Ex-Grateful Dead) - auch einer größeren Öffentlichkeit in Californien bekannt. Bei der HOGB traf Kimock auch den Drummer Greg Anton und 1984 gründeten die beiden Musiker Zero, zunächst eine rein instrumental ausgerichtete Band. Als weitere Bandmitglieder gewann man anfangs Martin Fierro (Saxophon), Bobby Vega (Bass), Pete Sears (Keyboards) und ex-Quicksilver Messenger Service-Kult-Gitarrist John Cipollina. Letzterer beschränkte sich zugunsten der Soloflüge von Kimock auf die Rolle des Rhythmusgitarristen. Später arbeitete man auch eng mit Grateful Dead-Texter Robert Hunter zusammen und holte mit Judge Murphy einen Sänger in die Band.
Ein halbes Dutzend regulärer Platten nahm man insgesamt
auf und zählte zum Kreis der Bands, die - nicht nur aufgrund der personellen
Nähe - auch von der Deadhead-Szene äußerst geschätzt wurde.
Jerry Garcia selbst tat ein übriges dazu, in dem er Kimock immer wieder
als einen seiner persönlichen Lieblingsgitarristen bezeichnete.
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